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Holografie-Ausstellung reiht Prien in den Kreis internationaler Kunstorte ein

20180223 195552Berstend voll war am Freitagabend, 23. Februar die Galerie im Alten Rathaus, als die neue Ausstellung „Lichtblicke – Faszination Holografie“ in Anwesenheit etlicher internationaler Ehrengäste feierlich eröffnet wurde. Erster Bürgermeister Jürgen Seifert zeigte sich in seiner Rede begeistert, wie darin in einmaliger Weise Technik und Kunst verbunden würde. Großen Dank richtete er an Günther Dausmann, der 2016 dem Markt die 130 Exponate umfassende Sammlung geschenkt hat. Er sei ein Pionier der Holografie und maßgeblicher Entwickler der Sicherheits-Hologramme, mit denen Ausweise und Banknoten geschützt würden. „Prien strahlt und leuchtet in allen Farben des Regenbogens“, so Seifert. Man habe mit der Holografie-Sammlung eine Ausstellung von internationalem Charakter mit hoher Anziehungskraft. Es sei faszinierend, wie sich die Motive der Hologramme mit jedem Schritt veränderten. Um dies zu ermöglichen, sei die richtige Ausleuchtung immens wichtig. Sie müsse zentimetergenau ausgerichtet werden. Großen Dank richtete er in diesem Zusammenhang an die Kuratorin Inge Fricke, die unter Leitung von Günther Dausmann sowie mit der Prien Marketing GmbH wochenlang daran gearbeitet hätte, dass die Hologramme ihren Zauber entfalten können. Lobende Worte fand Seifert auch für den Hauptsponsor, die Papierfabrik Louisenthal aus Gmund am Tegernsee, eine Tochterfirma des Münchner Technologie-Konzerns Giesecke + Devrient Currency Technology. Dieser habe die Ausstellung durch seine Spende in fünfstelliger Höhe sowie mit der zur Verfügung gestellten Lasertechnik erst möglich gemacht.
Günther Dausmann betonte anschließend, dass neben seiner Sammlung auch die Exponate der Holografie Foundation „Iridescence“ von Hugues Souparis, der eigens aus Paris angereist war, mit international anerkannten Künstlern ausgestellt würden. Sie seien von Paris über New York nun in Prien gelandet, von wo aus sie nach London reisten, um auch dort präsentiert zu werden. Was die Geschäftsführerin der PriMa Andrea Hübner zum Anlass nahm, Günther Dausmann als Dank ein T-Shirt mit dem Aufdruck dieser Stationen zu überreichen – um darauf hinzuweisen, dass Prien ein internationaler Kulturstandort ist.
Schließlich freute sich erster Vorsitzender des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller, dass man dank der Sponsoren eine neue Beleuchtung besitze, mittels der die Exponate erst richtig zum Leuchten kämen. Für ihn sei es imponierend, wie gut Kunst und Technik harmonierten. Auch die sehr moderne Kunst des Prieners Hans Herbert Hartwig passe ins Konzept. „Alle Hologramme sind große Kunst und deren Entwickler nicht nur große Techniker, sondern auch große Künstler“, schwärmte Dr. von Daumiller. Dann lud er das Publikum ein, sich von diesem Kunstgenuss gefangen nehmen und vom Wechselspiel des Lichts, der Farben und Formen verzaubern zu lassen, und eröffnete offiziell die Ausstellung, die bis 1. Juli zu sehen sein wird.

Text/Foto: Petra Wagner

 

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