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Was uns die Evolution zur Gesundheit erklärt

Buchcover KLGantenIm Rahmen des Herz-Aktiv-Tags in der Klinik St. Irmingard am 18. April wird Detlev Ganten von der Charité Berlin und Präsident des World Health Summit gemeinsam mit Dr. Jochen Niehaus, Redaktionsleiter des Focus Magazins, von seinen aktuellen Erkenntnissen berichten, die er in dem von beiden geschriebenen Buch „Die Gesundheitsformel“ festgehalten hat. Gesundheit entstehe aus dem Zusammenspiel der Biologie unseres Körpers mit den äußeren Umwelteinflüssen, vermittelt durch Verhalten und Lebensstil, so das Fazit.  Die Senkung der Sterblichkeitsrate sei zu 40 Prozent neuen Therapien zuzuschreiben; der größere Anteil sei aber der besseren Kontrolle der Risikofaktoren zu verdanken.  Laut WHO ließe sich allein durch die Veränderung des Lebensstils drei Viertel aller Herztode vermeiden. Unsere Biologie stehe seit Jahrtausenden fest. „Die Steinzeit steckt uns noch in den Knochen“, so Detlev Ganten. Und damit die Notwendigkeit, sich zu bewegen.  Unser Bewegungsapparat sei auf langes, zügiges Laufen ausgerichtet und nicht auf die Bequemlichkeit unserer modernen Welt. Auch der Stoffwechsel brauche regelmäßige Aktivierung, um gut zu funktionieren. Sport wirke auf alle Organe und Körperfunktionen wie ein Jungbrunnen; dabei reiche es aus, einmal täglich ins Schwitzen zu kommen. Neue Forschungen zeigten, dass sich mit regelmäßigem, kurzem Training mit hoher Intensität besonders gute gesundheitliche Effekte erzielen ließen. Auch Krafttraining sei  sehr zu empfehlen, denn wer starke Muskeln habe, verbrenne auch im Ruhezustand mehr Kalorien. Weitere Informationen in der Klinik St. Irmingard, Tel. 08051 607-578, www.kardioforumbayern.de.

Foto: Hans Scherhaufer - Prof. Dr. Detlev Ganten

 

 

 
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