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das Magazin für oberbayrische Lebensart :-)

Dirndl-Gwand

 Dirndl ederKLDie Tracht besitzt in Oberbayern einen ganz besonderen Stellenwert und ist deutlich mehr als nur ein schmuckes Kleidungsstück. Mit ihr drücken Männer wie Frauen ihre Herkunft, ihre Zugehörigkeit sowie ihren Stand aus; dabei besitzt jede Region ihre Besonderheiten – sei es der Sitz des Wadenstrumpfes, die Hutform oder das Material der Knöpfe. Früher konnte man an der Kleidung leicht erkennen, mit wem man es zu tun hatte. So war das Tragen von Hüten, federkielbestückten Gürteln oder Ähnlichem nur den Großbauern und angesehenen Bürgern sowie der Herrschaft erlaubt. Auch durfte nur die Herrin des Hauses die Insignien der hausfraulichen Gewalt tragen – d. h. den „Besteckgürtel", an dem die Schlüssel für Speisekammer und die Tür, der Feuerschläger und das Messer hingen. Je üppiger die Trachtengwänder und Hüte dabei verziert waren, umso höher der Status und Wohlstand. Aber auch für die heiratswilligen Burschen und Madln gab es eindeutige Erkennungszeichen: So werden die Schleifen der Schürzen – auch heute noch - auf einer bestimmte Weise gebunden, die Rückschlüsse auf die Person zulässt. So tragen ledige Madln ihre Schürzenschleife links, verheiratete Frauen rechts; junge Mädchen haben ihre Schleife vorne, die verwitweten Damen ihre hinten.
Wer fesch gekleidet sein will, muss auch gut behütet sein. Noch heute tragen die Chiemgauer zu allen festlichen Anlässen die entsprechende Kopfbedeckung. Ein besonders reizvolles Exemplar ist dabei der Priener Hut, der nach wie vor von Hand gefertigt wird. Die Priener Hutmacherin Anna Brunhuber entwickelte ihn 1820 aus dem einst sehr beliebten Inntaler Hut. Dazu verwendete sie schwarzen Filz, der aus Hasenhaar hergestellt wird. Prägnant bei dem formvollendeten Hut sind vor allem die kostbare, handgestickte goldene Borde und die goldenen Quasten, die dem Hut seinen eleganten Charakter verleihen. Ein „Hint-obi-Bandl" aus schwarzem Samt sichert seinen perfekten Sitz.

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Hotels

Hotel Chiemgauhof

Hotels

Chiemgauhof

Der Chiemgauhof ist ein familiär und individuell geführtes Haus mit direkter Seelage. Angrenzend an den Chiemgauhof befindet sich der längste Natursandstrand Bayerns mit Naturschutzgebiet und Mündungsdelta der Tiroler Ache in den Chiemsee. Das Hotel Chiemgauhof liegt in unmittelbarer Nähe zum Anlegehafen der Dampfer zur romantischen Fraueninsel und der Herreninsel mit seinem Schloss Herrenchiemsee. Vom Südostufer des Chiemsees kann man die spektakulärsten Sonnenuntergäng des Chiemgaus bestau...


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Braukunst der Mönche

Braukunst

Brauerei WeihenstephanklBier galt einst als Alltagsgetränk, das auch für Kinder bestens geeignet erschien. Denn aufgrund der Erhitzung beim Gärprozess war es keimfrei, was vom Wasser nicht unbedingt behauptet werden konnte. Obwohl es einen geringeren Alkoholgehalt als heute besaß, war es überaus nahrhaft und somit in Zeiten mangelnder Ernährung ein wichtiges Ergänzungsmittel. Zudem war der Rohstoff Getreide leicht zugänglich. Ursprünglich wollten die Mönche mit dem Bier ein wohlschmeckendes Getränk gewinnen, das die...


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Palmsonntag

Sitten & Bräuche durchs Jahr

k3-1Stolzes DirndlklAm Sonntag vor Ostern, zu Beginn der Karwoche, wird der Einzug Jesu nach Jerusalem gefeiert. Das Volk jubelte ihm damals zu und streute Palmzweige als Willkommensgruß. Heute wird dies symbolhaft von Palmbuschen übernommen, kleinen Sträußen aus Palmkätzchen, die mit bunten Bändern feierlich verziert werden. An der Messe am Sonntag werden diese dann geweiht und finden ihren Platz in der guten Stube im Herrgottswinkel, wo sie das ganze Jahr über Segen und Wohl über das Haus und seine Anwohner br...


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Kulturraum Prien

Ausgehen & Feiern

KulturraumDie besondere Energie des KULTURRAUMs wird gestaltet durch die Arbeit, die darin stattfindet. Die Seminare und Kurse, die dort angeboten werden, tragen zu innerem Wachstum und zur Selbstfindung bei, auch um Lebensfreude in einer gesunden Weise miteinander zu teilen.
Vor allem aber ist es ein Ort, der inneres Freiwerden und sanftes Erweitern unserer Grenzen stimulieren kann; viele Begegnungen dort entwickeln sich zu einem tragfähigen Miteinander. Das Projekt bekam auf Anhieb eine immense Resona...


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